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Creation

Duft kann weit mehr sein als ein Parfum. Wir entwickeln olfaktorische Konzepte für Marken, Produkte, Räume und besondere Kontexte. Von exklusiven Parfums über Signature Scents und künstlerische Arbeiten bis hin zu Duftlösungen für Naturkosmetik, Home Care und industrielle Anwendungen.

Sie entwickeln oder erweitern eine Parfümmarke

Sie entwickeln oder erweitern eine Parfümmarke

Sie möchten ein Eau de Parfum oder eine Duftlinie entwickeln, die präzise zu Ihrem Projekt passt? Wilhelm Perfume kreiert massgeschneiderte Düfte für neue Lancierungen, Sortimentserweiterungen und Repositionierungen. Vielleicht suchen Sie auch einen Duft, der sich stimmig in ein bereits bestehendes Sortiment einfügt. Gemeinsam schärfen wir die olfaktorische Signatur Ihrer Marke und definieren, welche Duftwelt zu Ihrem Produkt, Ihrer Zielgruppe und Ihrem visuellen Auftritt passt.

Wir arbeiten dabei eng mit Ihrem Design-, Produkt- oder Marketingteam zusammen und begleiten die Entwicklung vom Briefing bis zur finalen Umsetzung. Dazu gehört auch die sorgfältige Prüfung, welche olfaktorischen Felder sinnvoll besetzt und weiterentwickelt werden können. Die Umsetzung erfolgt unter Berücksichtigung der relevanten regulatorischen Vorgaben wie IFRA, EU CosReg und bei Bedarf CalProp 65. Nach Abschluss der Kreation liefern wir das Parfümöl direkt an Sie oder an Ihren Lohnhersteller.

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Sie suchen einen Signature Scent

Sie suchen einen Signature Scent

Sie möchten Ihre Markenwerte sinnlich erfahrbar machen und einen bleibenden Eindruck hinterlassen? Wilhelm Perfume entwickelt Duftsignaturen, die Wiedererkennung schaffen, Atmosphäre prägen und sich im Gedächtnis Ihrer Zielgruppe verankern.

Die Kreation basiert auf Ihrem CI, Ihrer Identität und der Definition Ihrer Kernwerte, die wir im ersten Schritt gemeinsam auch in ihrer emotionalen Wirkung verorten. Im Anschluss entsteht der Duft in enger Abstimmung mit Ihrem Team und wird im realen Anwendungskontext getestet. Für die Umsetzung stehen unterschiedliche technische Lösungen zur Verfügung, vom einfachen Beduftungsgerät bis hin zur Auslagerung von Wartung und Pflege an einen spezialisierten Partnerbetrieb. Auch für beduftete Give-aways und ergänzende Anwendungen steht ein breites Netzwerk zur Verfügung.

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Sie arbeiten an einem Kunstprojekt mit Duft

Sie arbeiten an einem Kunstprojekt mit Duft

Sie sind Künstler:in oder arbeiten an einem Ausstellungs-, Installations- oder Performanceformat und möchten Duft als künstlerisches Medium einsetzen? Wilhelm Perfume entwickelt olfaktorische Konzepte für Kunstprojekte, die nicht nur inhaltlich überzeugen, sondern auch technisch präzise umgesetzt werden.

Mit dem nötigen Know-how begleiten wir den Weg von der ersten Idee bis zur konkreten Anwendung im Raum. Wir entwickeln den Duft, definieren die geeignete Form der Verbreitung und sorgen dafür, dass er dort wahrnehmbar wird, wo er wirken soll. Zahlreiche realisierte Projekte und verschiedene technische Lösungen bilden dafür die Grundlage. Solche Arbeiten verstehen wir als Kollaborationen. Andreas Wilhelm ist dabei nicht nur ausführender Duftentwickler, sondern wird, wo inhaltlich gerechtfertigt, auch als künstlerischer Mitwirkender geführt.

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Sie arbeiten mit Naturkosmetik

Sie arbeiten mit Naturkosmetik

Sie möchten einen Duft für kosmetische Produkte entwickeln, der Ihren Naturkosmetik-Richtlinien entspricht? Wilhelm Perfume begleitet Naturkosmetikprojekte mit besonderer Erfahrung und Sorgfalt. Seit der Zeit bei Weleda besteht eine enge Verbindung zu diesem Bereich und ein feines Gespür dafür, was mit natürlichen Rohstoffen heute möglich ist.

Je nach Vorgabe arbeiten wir ausschliesslich mit ätherischen Ölen, mit natürlichen Isolaten oder mit einem erweiterten Spektrum an naturbasierten und biosynthetischen Rohstoffen. Ziel ist immer eine Duftlösung, die natürlich, modern und technisch überzeugend ist. Wir entwickeln die passende Mischung für Ihr Produkt und liefern die fertige Duftkomposition zusammen mit den gängigen Unterlagen gemäss den relevanten Richtlinien.

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Sie planen einen Workshop oder ein privates Duftprojekt

Sie planen einen Workshop oder ein privates Duftprojekt

Sie möchten mit Ihrem Unternehmen oder als Privatperson einen Parfüm-Workshop durchführen? Dafür haben wir einen Workshop entwickelt, der bei The Notes in St. Gallen gebucht werden kann. Uns war dabei wichtig, dass die Teilnehmenden nicht nur Duft kennenlernen, sondern ein echtes und tragbares Eau de Parfum kreieren können.

Dafür wurde eine Auswahl an Parfümbasen entwickelt, die während des Workshops mit verschiedenen Rohstoffen individuell personalisiert werden können. Bei Buchung über The Notes in St. Gallen und Eingabe des Codes XXWILHELMXX erhalten Sie zusätzlich eine Probe Ihrer Wahl aus unserer Hausmarke.

Ausgewählte private Duftprojekte prüfen wir darüber hinaus selektiv und im passenden Rahmen.

Folgt in Kürze

Sie sind ein Industrie-partner oder Parfümhaus

Sie sind ein Industrie-partner oder Parfümhaus

Sie sind ein Parfümhaus oder Industriepartner und suchen Unterstützung bei der Entwicklung von Düften für industrielle Anwendungen oder generell? Als unabhängiger Parfümeur mit industriellem Hintergrund hat Andreas Wilhelm mit unterschiedlichsten Unternehmen gearbeitet, stets mit einem Blick auf das Ganze.

Neben strategischen Hilfestellungen verfügt Wilhelm Perfume über ein breites Spektrum an bestehenden Rezepturen für verschiedene Applikationen, von Personal und Home Care über Haushalt und Air Care bis hin zur alkoholischen Parfümerie. Diese können als markttaugliche Ausgangspunkte für neue Kreationen dienen oder als Grundlage für eine fundierte Weiterentwicklung bestehender Konzepte. Auch wenn Sie eine unabhängige und zugleich industriell denkende Zweitmeinung suchen, stehen wir Ihnen zur Verfügung. Andreas Wilhelm verfügt über drei Jahrzehnte Erfahrung in der Duftindustrie und hat in verschiedenen Bereichen umfassende Expertise aufgebaut.

Zu den Unternehmen, die bereits beraten oder begleitet wurden, zählen unter anderem Weleda Naturkosmetik CH/DE, Seluz, Sensient Fragrances, Eurofragance, Scentronix und Primavera Naturkosmetik.

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Process

Viele Menschen geniessen täglich einen schönen Duft — doch nur wenige wissen, wie ein Parfum wirklich entsteht. Vom ersten Funken einer Idee bis zur fertigen Flasche ist es ein faszinierender Prozess, der Kreativität, Handwerkskunst und wissenschaftliches Know-how vereint.

kreativität, handwerk und präzision

01

briefing

Jede Duftkreation beginnt mit einem Briefing. Dazu gehören in der Regel ein Moodboard, die Beschreibung der Marke oder des gewünschten Duftcharakters sowie, falls hilfreich, Referenzen aus dem Markt. So entsteht ein klares gemeinsames Verständnis für Richtung, Anwendung und Ziel.

02

Idee

Aus dem Briefing entwickelt sich das olfaktorische Konzept. Look and Feel werden geschärft und in eine erste Duftidee übersetzt. Auf dieser Grundlage beginnt die kreative Arbeit an der Formel.

03

Rohstoffe

Für die Kreation stehen rund 1800 Rohstoffe zur Verfügung. Dazu gehören natürliche Rohstoffe ebenso wie naturbasierte und synthetische Moleküle. Ein Parfum entsteht meist aus dem präzisen Zusammenspiel dieser verschiedenen Gruppen.

04

Komposition

An der Feinwaage werden erste Varianten ausgemischt, bewertet und weiterentwickelt. Aus Grundakkorden entstehen Duftfassungen, die Schritt für Schritt verfeinert werden. Gemeinsam wird iteriert, bis Charakter, Wirkung und Balance stimmen.

05

Regulatory & Safety

Bevor ein Duft finalisiert wird, müssen die relevanten regulatorischen und sicherheitstechnischen Anforderungen erfüllt sein. Die Prüfung erfolgt je nach Zielmarkt und Anwendung nach gängigen Standards wie IFRA, europäischer Kosmetikregulierung und weiteren lokalen Vorgaben.

06

Produktion & Reifung

Nach der Finalisierung wird das Parfümöl hergestellt. Bei alkoholischen Parfums folgt anschliessend die Verdünnung mit Parfümethanol und destilliertem Wasser. Während der Reifezeit verbinden sich die einzelnen Bestandteile zu einer harmonischen Gesamtstruktur.

07

Abfüllung & Qualität

Nach der Reifung ist der Duft bereit für die Abfüllung. Kleinere Serien können in Zürich von Hand abgefüllt werden, grössere Mengen über Produktionspartner. Vor der Auslieferung erfolgen die letzten Qualitätskontrollen, damit Produkt und Ausführung gleichermassen überzeugen.

Die Entwicklung eines Dufts ist ein präziser Prozess. Was später selbstverständlich wirkt, entsteht aus Erfahrung, Vorstellungskraft und unzähligen sorgfältigen Entscheidungen. Von der ersten Idee bis zum fertigen Produkt vergehen oft Monate, in denen Komposition, Rohstoffe, Anwendung und Wirkung Schritt für Schritt aufeinander abgestimmt werden.

FAQs

Duftwissen

Hier beantworten wir zentrale Fragen rund um Duftentwicklung, Signature Scents, Naturkosmetik, Regulierung und Zusammenarbeit. Nicht als Lexikon, sondern aus der Praxis von Wilhelm Perfume.

Prozess & Projekte

Für welche Projekte ist Wilhelm Perfume der richtige Partner?

Wilhelm Perfume begleitet Duftprojekte in unterschiedlichen Kontexten, von Eau de Parfum und Duftlinien über Signature Scents bis hin zu Naturkosmetik, Kunstprojekten, Workshops und industriellen Anwendungen. Entscheidend ist weniger die Kategorie als die Qualität der Fragestellung: Gesucht werden Projekte mit klarem Anspruch, präziser Zielsetzung und dem Willen, Duft als eigenständiges Medium ernst zu nehmen.

Was braucht es für ein gutes Duft-Briefing?

Ein gutes Briefing beschreibt nicht nur, wie ein Duft riechen soll, sondern in welchem Kontext er funktioniert. Hilfreich sind Informationen zur Marke, Zielgruppe, Anwendung, gewünschten Wirkung, zum Marktumfeld und zu allfälligen Referenzen. Auch technische oder regulatorische Anforderungen sollten möglichst früh mitgedacht werden. Je klarer das Briefing, desto präziser kann die olfaktorische Richtung entwickelt werden.

Kann Wilhelm Perfume mit bestehenden Herstellern oder Lohnproduzenten zusammenarbeiten?


Ja. Je nach Projekt liefern wir das Parfümöl direkt an Sie oder an Ihren Produktionspartner. Ebenso ist es möglich, bestehende Entwicklungs- oder Produktionsstrukturen in den Prozess einzubeziehen. Gerade im B2B-Bereich ist diese Zusammenarbeit oft sinnvoll, weil Kreation, Umsetzung und Produktion sauber aufeinander abgestimmt werden können.

Wie wird Exklusivität bei Duftprojekten geregelt?

Wilhelm Perfume kann Duftkompositionen exklusiv für eine Marke oder ein Unternehmen entwickeln. In der Regel erhält der Kunde das exklusive Vermarktungs- und Nutzungsrecht für die entwickelte Komposition, während die Rezeptur selbst Eigentum von Wilhelm Perfume bleibt. Diese Trennung ist in der Parfümerie nicht ungewöhnlich und stellt sicher, dass Exklusivität und Qualität langfristig verlässlich geführt werden können.

Kann die Rezeptur vollständig übernommen werden?

Grundsätzlich ja. Ein vollständiger IP-Transfer ist möglich, aber deutlich aufwendiger als die blosse Nutzung einer exklusiv entwickelten Komposition. Der Grund dafür ist, dass eine Rezeptur bei einem anderen Hersteller nicht automatisch identisch riecht. Unterschiede in Rohstoffqualitäten, Bezugsquellen und Produktionsbedingungen können das Ergebnis spürbar verändern. Damit ein Duft auch nach einem Transfer präzise erhalten bleibt, braucht es zusätzliche Dokumentation, Abstimmung und in vielen Fällen eine technische Re-Implementation.

Begleitet Wilhelm Perfume auch bestehende Marken oder nur neue Lancierungen?


Beides. Neben Neuentwicklungen begleiten wir auch Repositionierungen, Sortimentserweiterungen, olfaktorische Schärfungen bestehender Linien sowie Reformulierungen bestehender Produkte. Gerade bei gewachsenen Marken ist es oft wertvoll, die bestehende Duftsprache weiterzuentwickeln, statt sie neu zu erfinden.

Entwicklung & Kreation

Wie entsteht ein neuer Duft?


Jede Entwicklung beginnt mit einem Briefing und einer klaren Zielsetzung. Daraus entsteht ein olfaktorisches Konzept, das anschliessend in erste Formeln übersetzt wird. Es folgen Varianten, Evaluationsschritte und weitere Iterationen, bis Charakter, Wirkung und technische Umsetzbarkeit stimmig zusammenfinden. Je nach Projekt werden danach regulatorische Prüfungen, Produktion, Reifung und Qualitätskontrolle integriert.

Wie lange dauert die Entwicklung eines neuen Dufts?


Das hängt stark vom Projekt ab. Eine klar geführte Entwicklung mit präzisem Briefing kann in wenigen Monaten abgeschlossen sein. Komplexere Projekte mit mehreren Iterationsschlaufen, internationalen Anforderungen oder anspruchsvollen technischen Vorgaben benötigen deutlich mehr Zeit. Duftentwicklung ist kein Schnellverfahren, sondern ein Prozess aus Präzision, Erfahrung und Abstimmung.

Was unterscheidet Fine Fragrance, Signature Scent und funktionale Duftanwendungen?


Fine Fragrance ist in erster Linie ein tragbarer Duft, meist als Eau de Parfum oder Extrait. Ein Signature Scent ist eine olfaktorische Identität für eine Marke, einen Ort oder ein Erlebnis. Funktionale Duftanwendungen wiederum entstehen in einem klaren Anwendungskontext, zum Beispiel in Body Care, Home Care, Air Care oder Naturkosmetik. Die kreative Herangehensweise ist verwandt, die Anforderungen an Wirkung, Technik und Anwendung unterscheiden sich jedoch deutlich.

Wie wichtig ist die Duftpyramide heute noch?


Die Duftpyramide ist nach wie vor ein hilfreiches Modell, um den Verlauf eines Duftes zu beschreiben. Sie unterscheidet zwischen Kopf-, Herz- und Basisnote und macht verständlich, wie sich ein Duft über die Zeit entfaltet. Für die eigentliche Kreation ist sie aber nur ein Teil des Ganzen. Entscheidend ist nicht das Schema, sondern wie ein Duft als Gesamtkomposition wirkt.

Wie wird sichergestellt, dass ein Duft im realen Einsatz funktioniert?


Ein Duft muss nicht nur im Labor überzeugen, sondern dort, wo er später tatsächlich erlebt wird. Deshalb werden Wirkung und Verhalten immer im Anwendungskontext geprüft, auf der Haut, im Raum, im Produkt oder im Zusammenspiel mit einem konkreten Trägermaterial. Gerade bei Signature Scents und funktionalen Anwendungen ist diese reale Erprobung zentral.

Rohstoffe, Qualität & Regulierung

Arbeitet Wilhelm Perfume mit natürlichen oder synthetischen Rohstoffen?

Mit beidem. Für die Kreation stehen natürliche Rohstoffe ebenso zur Verfügung wie naturbasierte und synthetische Moleküle. Ein guter Duft entsteht nicht aus Ideologie, sondern aus der Qualität der Komposition. Entscheidend ist, welcher Rohstoff in einem bestimmten Kontext die gewünschte Wirkung, Stabilität und technische Eignung mitbringt.

Warum sind synthetische Moleküle in der Parfümerie wichtig?


Synthetische Moleküle erweitern die Palette des Parfümeurs erheblich. Sie machen Duftwirkungen möglich, die in der Natur nur begrenzt oder gar nicht vorkommen, und sie erlauben oft eine bessere Stabilität, Präzision und Reproduzierbarkeit. Moderne Parfümerie arbeitet deshalb fast immer mit einem Zusammenspiel aus natürlichen und synthetischen Komponenten.

Was ist bei Naturkosmetik anders als bei klassischer Duftentwicklung?

Naturkosmetik verlangt ein anderes Set an Entscheidungen. Je nach Standard oder Markenhaltung arbeiten wir ausschliesslich mit ätherischen Ölen, mit natürlichen Isolaten oder mit einem erweiterten Spektrum an naturbasierten und biosynthetischen Rohstoffen. Gleichzeitig müssen Natürlichkeit, Geruch, Hautverträglichkeit, Stabilität und regulatorische Anforderungen zusammengebracht werden. Genau diese Balance macht Naturkosmetik anspruchsvoll und interessant.

Welche regulatorischen Anforderungen spielen bei Duftprojekten eine Rolle?


Das hängt von Zielmarkt und Anwendung ab. Relevante Standards und Regelwerke sind unter anderem IFRA, die europäische Kosmetikregulierung sowie gegebenenfalls weitere lokale Anforderungen. Bei internationalen Projekten müssen diese Vorgaben frühzeitig mitgedacht werden. Regulatorik ist kein Anhängsel am Schluss, sondern Teil einer professionellen Entwicklung von Anfang an.

Was bedeutet IFRA in der Praxis?


IFRA definiert Sicherheitsstandards für die Verwendung bestimmter Duftstoffe in verschiedenen Anwendungen. Diese Richtlinien helfen dabei, Risiken zu minimieren und Produkte sicher und marktfähig zu gestalten. In der Praxis beeinflusst das sowohl die Formulierung neuer Düfte als auch die Überarbeitung bestehender Rezepturen.

Was passiert nach der Finalisierung einer Formel?


Nach der finalen Freigabe wird das Parfümöl produziert. Bei alkoholischen Parfums folgt anschliessend die Verdünnung mit Parfümethanol und destilliertem Wasser sowie eine Reifezeit, in der sich die Bestandteile harmonisch verbinden. Danach erfolgen Filtration, Abfüllung und Qualitätskontrolle. Je nach Projekt werden diese Schritte in Zürich oder mit Produktionspartnern umgesetzt.

Wie wird die Qualität eines Dufts sichergestellt?


Qualität zeigt sich nicht nur im Duft selbst, sondern auch in Stabilität, Reproduzierbarkeit und technischer Ausführung. Deshalb gehören je nach Projekt Analysenzertifikate, Stabilitätstests, Sicherheitsbewertungen, optische Kontrollen und Dichtheitsprüfungen zum Prozess. So wird sichergestellt, dass das Produkt auch nach Produktion, Transport und Anwendung überzeugt.

Warum riecht dieselbe Rezeptur nicht bei jedem Hersteller genau gleich?

In der Praxis hängt das Ergebnis nicht nur von der Formel ab, sondern auch von der Qualität und Ausprägung der eingesetzten Rohstoffe. Das betrifft sowohl natürliche als auch synthetische Komponenten. Zwei Hersteller können formal mit derselben Rezeptur arbeiten und dennoch leicht unterschiedliche Resultate erzielen. Gerade bei anspruchsvollen Duftkompositionen ist deshalb Erfahrung in der Umsetzung ebenso wichtig wie die Rezeptur selbst.

Signature Scents & Anwendungen

Was ist ein Signature Scent genau?


Ein Signature Scent ist eine gezielt entwickelte Duftsignatur, die eine Marke, einen Ort oder ein Erlebnis olfaktorisch unverwechselbar macht. Anders als ein klassisches Parfum ist er nicht primär als persönlicher Duft gedacht, sondern als sinnliche Erweiterung einer Identität. Er schafft Wiedererkennung, Atmosphäre und emotionale Verankerung.

Wo kann ein Signature Scent eingesetzt werden?


Signature Scents kommen unter anderem in Retail, Hospitality, Ausstellungen, Showrooms, Markenräumen, Events oder als Bestandteil eines Produkterlebnisses zum Einsatz. Je nach Kontext kann der Duft dezent im Raum wirken, mit einem Give-away verbunden sein oder Teil eines grösseren multisensorischen Konzepts werden.

Wie wird ein Signature Scent entwickelt?


Die Entwicklung basiert auf der Identität der Marke, ihren Werten und dem konkreten Einsatzkontext. Gemeinsam wird definiert, welche Wirkung der Duft erzielen soll, ruhig, prägnant, warm, überraschend, klar oder emotional aufgeladen. Auf dieser Basis entstehen erste Richtungen, die verfeinert und im realen Umfeld getestet werden.

Kann Duft Markenwerte wirklich transportieren?


Ja, aber nicht als platte Übersetzung einzelner Adjektive. Ein guter Signature Scent entsteht nicht aus Schlagworten, sondern aus einem präzisen Verständnis von Marke, Raum, Zielgruppe und Stimmung. Duft wirkt dort, wo Sprache und Bild oft aufhören. Gerade deshalb muss er sorgfältig und differenziert entwickelt werden.

Workshops & private Anfragen

Für wen eignen sich Parfüm-Workshops?


Workshops eignen sich für Unternehmen, Teams, Kund:innen, Communities oder Gruppen, die Duft nicht nur theoretisch verstehen, sondern unmittelbar erleben möchten. Sie schaffen einen sinnlichen Zugang zur Parfümerie und machen nachvollziehbar, wie Duft komponiert, wahrgenommen und individualisiert werden kann.

Wo können Workshops gebucht werden?


Für Workshops wurde ein Format entwickelt, das bei The Notes in St. Gallen gebucht werden kann. Ziel war es, ein Format zu schaffen, in dem die Teilnehmenden nicht nur Duft kennenlernen, sondern ein echtes und tragbares Eau de Parfum kreieren können. Dabei wird mit kuratierten Parfümbasen gearbeitet, die individuell personalisiert werden.

Sind auch private Duftprojekte möglich?


Ausgewählte private Duftprojekte sind grundsätzlich möglich, sofern Umfang, Zielsetzung und Format zur Arbeitsweise von Wilhelm Perfume passen. Geprüft werden solche Anfragen selektiv. Im Vordergrund stehen keine kurzfristigen Einzelwünsche, sondern stimmige Projekte mit gestalterischem und inhaltlichem Anspruch.

Ab welcher Menge sind private Duftprojekte sinnvoll?


Private Projekte sind in der Regel ab einer Mindestmenge von 300 Flacons sinnvoll. Diese Schwelle ergibt sich aus dem Aufwand für Entwicklung, Umsetzung und Produktion. Für kleinere, erlebnisorientierte Formate ist ein Workshop oft der passendere Einstieg.

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